Aktuelles

- 2012 -

September 2012

Rund um die Uhr einsatzbereit!
Von 07. - 08.09.2013 hatten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Niedertiefenbach wieder die Gelegenheit einmal live zu erleben, wie sich das Leben auf der Wache einer Berufsfeuerwehr anfühlt. Um 17:00 Uhr am Freitagnachmittag ging es los: 20 Nachwuchsfeuerwehrleute richteten sich ihr Nachtlager im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Niedertiefenbach ein.
Der erste Programmpunkt für diesen Abend führte die Jugendlichen zur Feuerwache nach Limburg. Dort hatten sie die Gelegenheit, sich die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Limburg sowie die Atemschutz-Übungsstrecke anzuschauen und Fragen zu stellen.
Nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus wurde dann gemeinsam gekocht und zu Abend gegessen. Auf dem Speiseplan standen für diesen Abend selbstgemachte Hamburger. Als kleine Auflockerung und als Vorbereitung auf eventuelle Einsätze in den nächsten Stunden, hatten sich die Betreuer einen kleinen Wettbewerb ausgedacht. In zwei Gruppen traten die Jugendlichen im "Einsatzkleidung anziehen" gegeneinander an. Die restliche Zeit des abends stand dann für Spiele und Unterhaltungen zur freien Verfüfung. Um 00:00 Uhr war Bettruhe angesagt.
Doch die wehrte nicht lange, denn bereits um 01:30 Uhr schrillte zum ersten Mal die Alarmglocken durch das Feuerwehrhaus und rief die Jugendfeuerwehr-Mitglieder zu ihrem ersten Einsatz. Es gab 5 vermisste Personen in einem nahegelegenen Waldstück. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten die "Vermissten" mit vereinten Kräften und unter Einsatz der Wärmebildkamera gefunden werden. Und alle waren froh wieder ins Bett fallen zu können. Für den Rest der Nacht blieb alles ruhig.
Am nächsten Morgen blickte man beim gemeinsamen Frührstück auf der neuen "Sonnenterasse" rundum in noch recht müde aber trotzdem gut gelaunte Gesichter. Das Frühstück wurde jedoch plötzlich vom nächsten Alarm unterbrochen: Ein Verkehrsunfall mit 3 Verletzten. Dank der vielen Übungsstunden und guter Vorbereitung arbeiteten die Jugendlichen auch diesen Einsatz vorbildlich ab. Die Verletzten konnten alle gerettet werden und auch die Ölspur wurde vorbildlich beseitigt.
Auf dem Weg zurück zum Feuerwehrhaus freuten sich alle bereits darauf, das unterbrochenen Frühstück beenden zu können. Doch dazu kam es nicht: Kaum saßen alle wieder an den Tischen, schrillte erneut der Alarm. Am Eiergarten waren 2 Tiere auf Bäumen entdeckt worden, die den Weg nach unten alleine nicht mehr schafften. Und wieder rückten die Jugendfeuerwehrmitglieder aus um zu helfen. Mit vereinten Kräften wurden die Tiere aus den Bäumen gerettet und "artgerecht" abtransportiert. Nach diesem Einsatz kehrte wieder etwas Ruhe ein. Der restliche Vormittag stand zur freien Verfügung und schon bald wurden die ersten Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen getroffen.
Doch mit der Zeit stieg die Anspannung: Vor dem Feuerwehrhaus wartete noch immer eine Holzkonstruktion auf ihren Einsatz. Da sie sehr an ein Haus erinnerte, waren die Jugendlichen davon überzeugt, dass ihnen noch mindestens ein Einsatz bevor stand. Doch der lieƟ auf sich warten... Erst nach dem gemeinsamen Mittagessen und Abspülen war es soweit und die Nachwuchfeuerwehrleute standen vor ihrem letzten Einsatz, einem Löschangriff mit echten Feuer. Alle waren spürbar aufgeregt. Unter den wachsamen Augen der Betreuer wurde auch diese Aufgabe erfolgreich gemeistert. Im Anschluss an den Löschangriff konnten die Jugendlichen noch mit der Wärmebildkamera einen Blick in die Glut werfen, die noch erstaunlich heiß war. Und kurze Zeit später war jedem klar, warum Nachlöscharbeiten und Brandwache so wichtig sind: Die Temperaturen im inneren der Glut waren immer weiter und hatten sich schließlich unter den Augen der Jugendlichen und Betreuer ohne jegliches Zutun wieder entzündet.

Nach knapp 24 Stunden ging dann am Nachmittag die einsatznahe Übung für die Nachwuchsfeuerwehrleute zu Ende. Auch wenn die Nacht für alle sehr anstregend war und sich viele nur noch ein Bett wünschten, war die Übung ein voller Erfolg, mit vielen lehrreichen und bleibenden Eindrücken.



Januar 2012

Weihnachtbäme ade! - Wie in jedem Jahr, haben die Jugendlichen der Beselicher Jugendfeuerwehren auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsbäme eingesammelt und zur Entsorgung gebracht.
Am Samstagmorgen, 14.01.2012, trafen sich die Jungendlichen der JF Niedertiefenbach und ihre Betreuer zu ihrem ersten "Einsatz" im neuen Jahr. Pünktlich um 10:00 Uhr ging es am Feuerwehrhaus los, um die Weihnachtsbäme einzusammeln.
Im Anschluss daran, gab es dann noch eine kleine Stärkung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses.
Wir danken hiermit auch ganz herzlich für die Spenden, die den Jugendlichen für ihren nächsten Ausflug zugute kommt.